Familienstellen ist vielerorts in Verruf geraten, da meiner Ansicht nach die rein systemische Familienaufstellung in ihren Lösungsmöglichkeiten begrenzt ist. Die Familiensituation wird zwar aufgestellt, doch es kann keine dynamische Neuordnung stattfinden. Klienten sehen ihre schwierige Situation deutlicher als zuvor und Gefühle und Emotionen werden dadurch noch mehr aufgewühlt, fühlen sich damit allein gelassen.
Mediales Familienstellen beginnt im Ansatz wie eine systemische Aufstellung. Der Klient stellt Stellvertreter auf die Positionen seiner Familienmitglieder und eine Person für sich selbst. Jeder Stellvertreter gibt Empfindungen und Wahrnehmungen dieser Person auf dem jeweiligen Platz wieder. Da das Familiensystem auch durch die Ahnen stark beeinflusst ist, kann durch ihre Einbeziehung manch schwerwiegendes Problem verändert werden. Von den Ahnen werden nicht nur genetische Anlagen weiter vererbt, sondern auch psychische Muster, Leid Schmerz, Ängste, Schuld…. Manches davon wird nicht direkt an jede Person weitergegeben, sondern nur an jede zweite, daher kann über die Stellvertreter der Eltern nicht alles im Familiensystem sichtbar gemacht werden. Daher ist die Einbindung der Ahnen, die an der familiären Konstellation mitbeteiligt sind, unverzichtbar. In jeder Familie gibt es Urverletzungen, wie z.B. eine Vertreibung… Durch Auffinden und Heilen dieser Urverletzung kann Heilung ins System fließen. Die Konflikte könne auf der Seelenebene geklärt werden. Falls karmische Verstrickungen innerhalb der Familie bestehen, können diese im medialen Familienstellen gelöst werden. Dadurch sind tiefgreifende Veränderungen zum Wohle aller Beteiligten im Familiensystem möglich. Die Familie kann in die Ordnung der Liebe geführt werden.